Freitag, 1. Mai 2026

Alpha Jet, Jagdbombergeschwader 49


Der Kalte Krieg brachte einige fragwürdige Entscheidungen mit sich, etwa den Einsatz des kleinen Alpha Jet als leichtes Angriffsflugzeug. Die Ostfront im Zweiten Weltkrieg lehrte zweifellos viele Lektionen, unter anderem die entscheidende Bedeutung von Flugzeugen zur Luftnahunterstützung für Bodentruppen, ähnlich den mit Stukas und Fw-190 ausgerüsteten Super-Georges. Doch nun sollte der kleine Alpha Jet deren Platz einnehmen, und genau darin lag die Kontroverse: Würde dieser kleine Jet den harten Bedingungen des Schlachtfelds standhalten? Sowjetische Jagdflugzeuge und Flugabwehrkanonen schienen überdimensioniert, und selbst die Amerikaner hatten die A-10 nach einer ganz anderen Philosophie konzipiert, ebenso wie die Russen die Su-25 (bei ihnen die neue Iljuschin II Schturmowik).

Dieses Modell stellt ein Flugzeug des Jagdbombergeschwaders 49 dar, das in Fürstenfeldbruck stationiert war. Die 1978 als fortgeschrittene Ausbildungseinheit aufgestellte Staffel sollte im Kriegsfall zu einer Kampfeinheit umfunktioniert werden – eine gängige Praxis innerhalb der Luftwaffe, insbesondere da man davon ausging, der Krieg würde nur wenige Tage dauern, angesichts der massiven sowjetischen Panzer auf einer Seite der Grenze.


Das Flugzeug wurde jedoch nie an der Front getestet und kurz nach dem Zerfall der UdSSR außer Dienst gestellt. Es handelt sich um einen Lodela-Bausatz, lackiert mit Modellbaufarbe von El Viejo Marino und mit Lodela-Abziehbildern versehen, mit Ausnahme des Staffelwappens, das von Hand angebracht wurde.









Alpha Jet, Jagdbombergeschwader 49

Der Kalte Krieg brachte einige fragwürdige Entscheidungen mit sich, etwa den Einsatz des kleinen Alpha Jet als leichtes Angriffsflugzeug. Di...